55,6 Millionen Artikel (Stand 31.12.20) in fast 300 Sprachen – Wikipedia, das wohl bekannteste Nachschlagewerk für Sach- und Sprachwissen, feiert heute am 15. Januar seinen zwanzigsten Geburtstag. Und wir feiern mit die Plattform für geteiltes Wissen! Doch was macht die Plattform zu einer der am häufigsten besuchten Websites weltweit? Und warum ist der Wissensansatz von Wikipedia für die Arbeitswelt relevant? Was können Sie als Unternehmen von Wikipedia lernen? 

Das Prinzip von Wikipedia – Wissen schlau verknüpft  

Jeder kennt es: Wir schauen einen Film oder unterhalten uns mit Arbeitskollegen und plötzlich hören wir einen unbekannten Begriff. Wir wollen wissen, was dahintersteckt und holen unser Handy aus der Hosentasche. Die ersten Beiträge, die uns die bekannteste Suchmaschine Google auflistet, sind von Wikipedia. Manch einer besucht sogar direkt die Website, denn wir wissen, hier bekommen wir alle relevanten Informationen. Wir nutzen im Alltag oft selbstverstädnlich geteiltes Wissen und können uns jederzeit informieren. Gut und einfach erklärt und wenn uns noch mehr interessiert, helfen uns die Verlinkungen dabei, tiefer in die Materie einzusteigen. 

Das gemeinnützige Projekt Wikipedia hat verstanden, wie Wissen verbreitet und für alle zugänglich gemacht werden kann: Die Plattform beruht auf dem sogenannten Wiki-Prinzip. Das bedeutet, Benutzer*innen aus aller Welt können freiwillig ihr Wissen online bereitstellen, ebenso können sie bestehende Beiträge korrigieren oder ergänzen. Durch die hohen Nutzer*innenzahlen erweitert sich das Wissen der Plattform stetig, wird immer konkreter und wird vor allem von vielen genutzt.  Dies Prinzip lässt sich auch im Unternehmen nutzen. 

Wissen als betriebsinterne Ressource erkennen 

Jeder Betrieb verfügt über ein breites Wissen. Mitarbeiter*innen bringen Kompetenzen mit und gewinnen Neue durch Projekte oder auch die tägliche Arbeit hinzu. Je länger sie angestellt sind, desto mehr Erfahrungen eignen sie sich an. Das Problem ist aber oft, dass dies kein geteiltes Wissen ist, sondern dieses Wissen in ihren Köpfen bleibt und das Potential verloren geht. Es fehlt die Möglichkeit, Wissen zu teilen und sich mit anderen auszutauschen.  

Gerade im Zeitalter der Digitalisierung, des Fachkräftemangels und demographischen Wandels stehen Unternehmen vor großen Herausforderungen. Wir werden gezwungen, bestehende Geschäftsmodelle und Strukturen zu überdenken und uns neu zu orientieren. Wie schaffen wir es, auf all diese Veränderungen zu reagieren und weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben? Eine Möglichkeit ist, das Wissen der Mitarbeiter*innen anzuzapfen, sichtbar zu machen und daraus zu lernen.  

Schritt für Schritt zur eigenen Wissensverknüpfung  

Jetzt stellt sich bei Ihnen wahrscheinlich die Frage, wie man das Wissen der Mitarbeiter*innen denn verknüpfen kann. Natürlich spricht viel für die Einführung einer technischen Wissensplattform – ganz nach dem Prinzip von Wikipedia –, meistens ist dies aber ziemlich aufwendig und vor allem kostenintensiv. Mit kleinen Austauschformaten anzufangen, ist hier schon ein großer Schritt. Der lockere Rahmen einer organisierten Mittagspause regt zum Beispiel kreative Denkanstöße an. Gern unterstützen wir Sie dabei, solche kleinen Austauschformate im Unternehmen umzusetzen. 

Eine weitere Alternative sind eigens erstellte Lernvideos. Beginnt ein neuer Mitarbeiter oder eine neue Mitarbeiterin in Ihrem Betrieb, gewinnt er oder sie durch reale Videos Einblicke in den Arbeitsalltag. Mit Screencast, eine Aufnahme vom Bildschirm, kann man beispielsweise Softwares oder interne Tools gut erklären. So arbeitet er sich einfacher ein und ist weniger auf die Hilfe von Kollegen angewiesen.  

Schauen Sie doch mal in unserer Videowerkstatt vorbei. Wir begleiten Sie und unterstützen Sie dabei, Ihre Videos zu erstellen.  

Wenn Sie weitere Fragen zum Thema Wissensmanagement haben, kontaktieren Sie uns gerne! 

Wir wollen in einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr schauen und einen kleinen Ausblick auf 2021 geben.

Juni, 2020 – Wir sind online!

Für mehr Transparenz und Sichtbarkeit unserer Beratungs- und Qualifizierungsangebote für Betriebe in Brandenburg sind wir am 18. Juni 2020 mit unserer Website online gegangen. Hier finden Sie unser branchenoffenes Angebot für klein- und mittelständische Betriebe in Brandenburg. Des Weiteren bieten wir durch unsere fachbezogenen Ansprechpartner*innen zudem spezifische Angebote aus den Bereichen Handwerk, Pflege und Interessensvertretung.

Start des Zukunftsdonnerstags

Mit dem Start unserer Reihe Zukunftsdonnerstag im September 2020 bringen wir allen Interessenten kleine Ausschnitte unserer Angebote näher. In diesem regelmäßigen Angebot legen wir für eine Stunde den Fokus auf Themen des betrieblichen Alltags, die im Zuge des digitalen Wandels relevant sind oder es noch werden. Erhalten Sie Informationen, praktische Einblicke sowie Tipps für die Arbeit im Unternehmen. Hierzu im Rückblick einige thematische Beispiele von vergangenen Terminen:

  • Das digitale Berichtsheft
  • Mehr Erfolg bei der Personalgewinnung
  • Tipps und Tools für virtuelles Zusammenarbeiten

1. Arbeitspolitische Jahrestagung der Zukunftszentren

Ein Blick über den Tellerrand bzw. die Landesgrenze hatten wir bei der „ 1. Arbeitspolitische Jahrestagung“ der Zukunftszentren am 27.10.2020. Neben interessantem Input aus Gesprächsrunden, u.a. mit Hubertus Heil (Bundesminister für Arbeit und Soziales- BMAS) oder Dr. Julia Borggräfe (Abt.leiterin für Digitalisierung und Arbeitswelt im BMAS), fand ein reger Austausch mit Vertreter*innen aus anderen Zukunftszentren statt. Die thematischen Schwerpunkte lagen vor allem in der Umsetzung von „Gute-Praxis-Beispiele“ oder betrieblicher Bewältigung des digitalen Wandels und Unterstützung KMU durch die Regionalzentren. Der Austausch mit den anderen Zukunftszentren bereichert auch unsere Arbeit und Zusammenarbeit.

Regionale Veranstaltungen

Unter dem Motto „Zukunft können“ fand im November die Reihe „Regionale Veranstaltungen“ für Betriebe in der Prignitz, Uckermark und Region Lausitz statt. Im Austausch mit verschiedenen Akteuren konnten wir Sie als Betrieb kennenlernen sowie spezifische Erkenntnisse und regionale Bedürfnisse für unsere Arbeit mitnehmen, welche wir u.a. in 2021 umsetzen möchten.

Ausblick – Wie geht es weiter?

Auch in diesem Jahr bieten wir in regelmäßigem Abstand Informationsveranstaltungen aus unserer Reihe „Zukunftsdonnerstag“. Alle weiteren Informationen darüber und Termine finden Sie hier oder in unserem Newsletter.

Die „ Arbeitspolitische Jahrestagung“ der Zukunftszentren im Juni soll neue Erkenntnisse, Ideen und Wissen für den Werdegang der zukünftigen Arbeit bringen, welchen wir im Anschluss mit Ihnen umsetzen möchten.

Zudem können Sie im Laufe des Jahres mit dem „Show-Room“ erleben, wie digitale Unterstützungsangebote umgesetzt werden.

Beteiligen Sie sich an unserer aktuellen Befragung Brandenburger Betriebe !

Befragung Brandenburger Unternehmen
  • Wie kann Arbeit im Betrieb zukunftsfähig gestaltet sein?
  • Wie können Mitarbeitende Ihres Unternehmens neue Anforderungen an ihre Arbeit bewältigen?
  • Welche Vorteile bringt mobiles Arbeiten für Unternehmen und ihre Mitarbeitenden?
  • Wie können ferner alternative, flexible Lösungen zum bestehenden Arbeitszeitmodell aussehen?
  • Wie kann zudem Lernen der Mitarbeitenden einen höheren Stellenwert im Betrieb erlangen?

Sind das Fragen, die Sie sich in Ihrem Unternehmen stellen? Wir wollen Antworten auf diese Fragen geben und somit Unternehmen in Brandenburg unterstützen.

Hierzu führen wir aktuell eine Befragung Brandenburger Betriebe durch, weil wir unsere Angebote bedarfsgerecht weiterentwickeln möchten. Dazu befragen wir Führungskräfte genauso wie Beschäftigte und ihre Interessensvertretungen.

Aus den Ergebnissen erhalten wir Einblick in konkrete Bedarfe der Betriebe. Dadurch können wir unsere Angebote zu Wissen und Machen im digitalen Wandel noch besser anpassen.

Unterstützen Sie uns!

Denn so können auch Sie von unseren Angeboten profitieren. Wir wollen Sie im digitalen Wandel bestmöglich unterstützen.

Die Teilnahme ist anonym und dauert ca. 20 Minuten. Über die Ergebnisse werden wir Sie dann nach Abschluss der Befragung auf unserer Website informieren.

Hier geht es direkt zur Befragung

https://ww2.unipark.de/uc/ZukunftszentrumBrandenburg/

Sollten Sie Fragen zu Befragung haben oder auf der Suche nach Unterstützung im digitalen Wandel sein, dann nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf – zukunftszentrum-bb@f-bb.de

In unserem letzten Türchen haben wir einen Weihnachtsgruß für Sie. Wir wünschen Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Klicken Sie auf das Bild und schauen Sie unsere Weihnachtsgruß für Sie an.

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Mehr Informationen

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im neuen Jahr.

Heute wollen wir Sie anregen, mal einen Blick zurückzuwerfen und ihren persönlichen Jahresrückblick zu starten.

Es war ein turbulentes, herausforderndes Jahr. Viele haben große Umstellungen und Herausforderungen erlebt, mussten sich zudem schnell auf neue Situationen einstellen und sich Neuem anpassen. Gerade in einer solchen Zeit ist es auch wichtig Bilanz zu ziehen. Schauen Sie ganz persönlich auf Ihr Jahr zurück. Hierzu haben wir eine Vorlage für Sie erstellt. Nehmen Sie sich die Zeit und blicken Sie auf Ihr Jahr zurück.

Download Jahresrückblick

Selbstreflexion ist wichtig

Nicht nur am Ende eines Jahres sollten Sie selbst reflektieren. Auch nach Abschluss (oder am besten noch mittendrin) von größeren Arbeitsaufgaben, Projekten oder Lernprozessen, ist es wichtig sich zu reflektieren. Fragen Sie sich beispielweise

  • Welche Ziele habe ich erreicht?
  • Welche Dinge waren herausfordernd?
  • Was habe ich gut gemacht?
  • Welche Dinge waren nicht so gut oder nicht wie erwartet gelaufen?
  • Wofür bin ich dankbar?

Wichtig ist dabei sich schon frühzeitig Ziele zu setzen. Fragen Sie sich, was Sie erreichen wollen. Dann können Sie später auch zurückschauen und prüfen, ob Sie diese Ziele erreicht haben, was dazu getragen hat, welche Vorgehen sich bewährt hat etc. So können Sie sich weiterentwickeln und in herausfordernden Situationen aktiv handeln. Insbesondere in schwierigen Phasen ist die Selbstreflexion auch wichtig, um positive Dinge sichtbar zu machen. Befinden Sie sich zum Beispiel in einem herausfordernden Lernprozess, machen Sie sich durch eine Reflexion des Fortschrittes eigene Erfolge sichtbar. Dadurch können Sie sich auch für Weiteres motivieren.

Darüber hinaus unterstützt die bewusste Wahrnehmung von Situationen, Erfolgen, Herausforderungen und eigenen Fortschritten und Hürden auch die eigene Weiterentwicklung. Lernen Sie aus Ihren Erfahrungen und machen Sie sich bewusst, was Ihnen geholfen hat, was Ihnen gut tut, Sie voranbringt, aber auch was nicht Sie hinter sich lassen wollen. Damit können Sie sich im Beruflichen wie im Privaten weiterentwickeln.