Nach einer Winterpause findet auch in 2024 wieder unser regelmäßiges Veranstaltungsformat „Zukunftsdonnerstag“ statt. Der Zukunftsdonnerstag ist ein interaktives Angebot zu spezifischen Themen rund um den digitalen, demografischen und ökologischen Wandel. Alle zwei Wochen informieren wir in einer 1-stündigen Online-Veranstaltung über zukunftsweisende Themen für Ihre Arbeit im Unternehmen.

Hier finden Sie alle Themen und Termine für unsere Zukunftsdonnerstage von März bis Juli 2024 im Überblick:

07.03. 12:00 – 13:00 Uhr – Nachhaltig wirtschaften, aktiv beteiligen: Mitarbeitende als Schlüssel zum Erfolg
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21.03. 16:00 – 17:00 Uhr – Azubi Generation Z wanted: Wie kann die Persona-Methode bei der Ansprache für potenzielle Azubi unterstützen?
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04.04. 15:00 – 16:00 Uhr – Wie lassen sich KI-Tools wie ChatGPT für die Betriebsratsarbeit nutzen?
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18.04. 15:00 – 16:00 Uhr – 5 Tipps für erfolgreiches Personalrecruiting mit Social Media
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02.05. 14:00 – 15:00 Uhr – Den Fokus im Handwerk behalten – Kundenkommunikation automatisieren mit KI-Tools wie Chat-GPT
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16.05. 14:00 – 15:00 Uhr – Was ist maschinelles Lernen? KI und maschinelles Lernen einfach erklärt!
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30.05. 14:00 – 15:00 Uhr – 4-Tage Woche? Flexible Arbeitszeiten? Geht im Handwerk nicht – oder doch?
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13.06. 10:00 – 11:00 Uhr – Veränderungsprozesse im Unternehmen: Verborgene Potenziale der Mitarbeiter entdecken?
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27.06. 10:00 – 11:00 Uhr – Pflege digital? Aber sicher! Spielerische Zugänge zur IT-Sicherheit in der Pflege
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11.07. 09:00 – 10:00 Uhr – „Wer sich wohlfühlt, bleibt“ – Fachkräftesicherung durch ein gesundes Betriebsklima
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Für Sie, Ihre Kolleg*innen oder unterwegs – Die Programmplanung „Zukunftsdonnerstag März bis Juli 2024“ als Übersicht und Download!

Nachhaltigkeit ist heutzutage in aller Munde und macht auch vor kleinen und mittelständischen Betrieben keinen Halt. Doch was bedeutet nachhaltiges Wirtschaften überhaupt und welche Rolle spielt es für das Handwerk? In diesem Beitrag möchten wir Sie kurz und prägnant darüber aufklären und Ihnen zeigen, welche Vorteile Sie daraus ziehen können, wenn Sie jetzt auf den Zug aufspringen.

Mit Nachhaltigkeit verbinden viele zunächst Sprit sparen, weniger Papier drucken oder sich eine PV-Anlage aufs Dach zu installieren. Nachhaltiges Wirtschaften tangiert jedoch alle Lebensbereiche, auch die der Handwerksbetriebe und ihrer Mitarbeitenden. Insofern findet jeder Betrieb einen Bereich im täglichen Handeln, bei dem Stellschrauben für nachhaltigere Arbeits- und Lebensweisen justiert werden können.

Denn: Würden alle Staaten der Welt in der Art und Weise mit seinen Ressourcen haushalten wie die Bundesrepublik, benötigte die Menschheit statistisch 1,7 Erden pro Jahr, um halbwegs nachhaltig wirtschaften zu können.

Geschichte des Nachhaltigen Wirtschaftens

Hans Carl von Carlowitz (1645-1714) prägte sinngemäß die Aussage, dass man nur so viel Holz dem Walde entnehmen dürfe, wie durch planmäßige Aufforstung nachwachsen kann.

Foto von Noah Buscher auf Unsplash

Dadurch entstand bereits im 18. Jahrhundert die erste Definition von „nachhaltigem Wirtschaften“. Global betrachtet wurde dieses Grundprinzip seit dem aufkommenden Industriezeitalter jedoch zunehmend missachtet – es werden heute noch mehr Ressourcen verbraucht, als nachwachsen können.

Die Vereinten Nationen, ein zwischenstaatlicher Zusammenschluss von immerhin 193 Ländern, haben im Jahr 2015 die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung beschlossen. Diese umfassen nicht nur Bereiche der Ökologie und der sozialen Nachhaltigkeit, sondern betrachten auch sehr viele Aspekte des unternehmerischen Handels, unter anderem sind, bezogen auf das Handwerk, folgende zu nennen:

  • Gesundheit und Wohlergehen für die Kolleginnen und Kollegen
  • Hochwertige Bildung, mit Blick auf die Karriereleiter im Handwerk
  • Menschenwürdige – gesunde – Arbeit und Wirtschaftswachstum
  • Nachhaltiger Konsum und Produktion, als Handwerksbetrieb ist man regional stark vertreten
  • Maßnahmen zum Klimaschutz, wie die konkrete Umsetzung der Energiewende in Deutschland oder
  • Industrie, Innovation und Infrastruktur, deren Ausbau nicht ohne das Handwerk funktioniert

Die Rolle des Handwerks

Ob Kreislaufwirtschaft, die Installation von Systemen zur Nutzung regenerativer Energien, der Ausbau für die Infrastruktur der Wasserversorgung, die Realisierung ortsnaher Versorgung mit qualitativ hochwertigen Gesundheitsdienstleistungen, die Nahrungsmittelproduktion oder das Ermöglichen von sozialen Aufstiegschancen in der handwerklichen Karriereleiter, das Handwerk ist in vielen der benannten Ziele bereits vertreten. Als Branche, in der Modernisierung, Sanierung und Regionalisierung auf der traditionellen Tagesordnung steht, bestehen darüber hinaus große Nachhaltigkeitspotenziale, zum Beispiel durch die Nutzung von digitalen Hilfsmitteln.

Nachhaltigkeit & Digitalisierung zusammen denken – Ideen für Handwerksbetriebe

Neben der verstärkten Anwendung von digitalen Systemen zur Arbeitsorganisation oder Baustellendokumentation und schnellen Austauschwegen zwischen Büro und Baustelle/Werkstatt, gibt es eine Vielzahl einfacher und handhabbarer Möglichkeiten, um Arbeitserleichterungen und Ressourceneinsparungen zu erzielen. Hier reichen die Anwendungsmöglichkeiten direkt bis auf die Baustelle, wenn es beispielweise darum geht, Gebäude- oder Raumaufmaße mittels Laserscan zügig per digitalem Format ins Büro weiterzuleiten.

Wer seine eigenen Anstrengungen in den Bereichen der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit imagefördernd nutzt und aktiv seine Nachhaltigkeitsbestrebungen in die Öffentlichkeit stellt, wirkt attraktiver auf potenzielle Kunden und auf mögliche Fachkräfte und Auszubildende. Nie zuvor waren die thematischen Inhalte der Nachhaltigkeitsbereiche gesellschaftlich so stark im Fokus. Nutzen Sie diese Chance, starten Sie in den digitalen und ökologischen Wandel und werben Sie im zweiten Schritt aktiv mit ihrem nachhaltig agierenden Betrieb.

Unser Angebot

Das Team vom Zukunftszentrum Brandenburg bei der Handwerkskammer Potsdam unterstützt Sie gerne bei der Umsetzung Ihrer Projekte.

Die Wechselbereitschaft von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland liegt auf Rekordniveau. Grund dafür ist die zugespitzte Lage am Arbeitsmarkt (Stichwort Fachkräftemangel), die den qualifizierten Beschäftigten vielfach Chancen zum Wechsel ermöglicht. Zudem sind immer weniger Menschen emotional an ihren Arbeitergeber gebunden und mit ihren Arbeitsbedingungen unzufrieden. Viele leiden unter zu hoher Arbeitsbelastung, was sowohl auf chronischen Personalmangel, als auch auf hohe Krankenstände zurückzuführen ist. Insbesondere in Branchen mit starken Personalengpässen, wie der Pflege, sind auch die Krankheitstage der Beschäftigten hoch. Ein gesundes Betriebsklima ist unabdingbar.

Aber oft sehen viele Betriebe den Ausweg zur Entlastung in der Fachkräftegewinnung von außen. Dabei vergessen sie jedoch, dass sie auch innerhalb ihrer Organisation die Arbeitsbedingungen beeinflussen und ein gesünderes Betriebsklima gestalten können. Nicht nur zur Entlastung der eigenen Belegschaft, sondern auch, um für zukünftiges Personal attraktiv zu sein.

„Wer sich wohlfühlt, bleibt“

Aus der Organisationspsychologie ist schon lange bekannt, dass Mitarbeitende, die sich in der Organisation wohlfühlen, stärker intrinsisch motiviert und an den Arbeitgeber gebunden sind und damit mehr Leistung erbringen. Die Betriebe, die besonders auf das Wohlergehen ihrer Belegschaft achten, werden daher der Konkurrenz einen Schritt voraus sein. Nach dem Motto „wer sich wohl fühlt, bleibt“, nimmt das Wohlbefinden der Mitarbeitenden eine zentrale Rolle in der Fachkräftesicherung in heutigen Zeiten ein.

Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz geht dabei weit über die reine Fürsorgepflicht des Arbeitgebers hinaus. Laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) umfasst es alle Aspekte des Arbeitslebens, von der Qualität und Sicherheit der physischen Umgebung und der Arbeitsorganisation, bis hin zum Betriebsklima und der psychischen Gesundheit.

© Christina @wocintechchat

Die gute Nachricht ist: Unternehmen können das Wohlbefinden ihrer Belegschaft durch verschiedene Maßnahmen, sowohl auf individueller als auch organisationaler Ebene, beeinflussen. Herausfordernd insbesondere für kleine und mittelständische Betriebe ist, dass es zusätzlicher Ressourcen bedarf. Jedoch auch mit kleinen Schritten kann bereits viel erreicht werden, wenn man an den richtigen Stellschrauben dreht.

Eine Sache, an die jeder Betrieb arbeiten kann, ist das Betriebsklima. Dies betrifft die Art der Zusammenarbeit. Wie gehen Führungskräfte und Beschäftigte miteinander um? Gibt es genug Wertschätzung und Feedback? Gibt es eine gemeinsame Basis des Vertrauens? Diese und weitere Aspekte wirken sich unmittelbar auf das Wohlbefinden der Beschäftigten aus und bestimmen somit nachhaltig den Betriebserfolg.

Gesunde Führung als Schlüsselfaktor für gesundes Betriebsklima

Ein zentraler Ansatzpunkt zur Stärkung des Betriebsklimas, ist die Rolle der Führungskraft. Zahlreiche Studien belegen, dass das Führungsverhalten, die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeitenden in hohem Maße beeinflusst – Sowohl positiv, als auch negativ. Nicht umsonst gibt es den Spruch „Angestellte verlassen nicht ihre Arbeitgeber, sondern ihre Chefs“. Sich als Führungsperson dieser Verantwortung bewusst zu sein, ist der erste Schritt hin zu einer gesunden Führung.

Folgende Kompetenzen bieten erste Anhaltspunkte für Führungskräfte, die ein gesundes Betriebsklima gestalten wollen:

Selbstführung

Gesunde Führung fängt bei der Führungskraft selbst an. Wie gehen Sie mit sich und Ihrer eigenen Gesundheit um? Respektieren Sie Ihre Grenzen? In Ihrer Position haben Sie eine Vorbildfunktion, durch die Sie einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Verhalten Ihrer Mitarbeitenden haben. Deswegen können Sie damit anfangen, ihr Verhalten zu reflektieren und der eigenen Gesundheit eine höhere Priorität einräumen. Ein Beispiel kann sein, Pausenzeiten einzuhalten und sich im Falle einer Krankheit auszukurieren, bevor sie wieder zur Arbeit gehen.

Vertrauen

Für ein gesundes Arbeitsklima ist Vertrauen das A und O. Sie als Führungskraft können das Vertrauen innerhalb ihres Teams stärken, indem Sie den Mitarbeitenden Verantwortung übertragen und damit deren Handlungsspielraum erweitern, ohne ständige Kontrolle einzufordern. Eine offene und transparente Kommunikation sowie verbindliche Aussagen erhöhen ebenfalls das Vertrauen in Sie. Außerdem fördert der persönliche Austausch innerhalb des Teams die Vertrauensbasis, weshalb Sie dafür aktiv Zeit einräumen sollten, beispielsweise in Form von regelmäßigen Teamrunden.

Wertschätzung

Für das psychische Wohlbefinden Ihrer Mitarbeitenden ist Wertschätzung und Anerkennung unabdingbar, da es ein menschliches Grundbedürfnis befriedigt. Die Basis dafür bildet das ehrliche Interesse an der Person, ihrer Fähigkeiten, Bedürfnisse und Leistungen. Wertschätzung wird häufig mit Lob verbunden. Dies gehört definitiv dazu – Sie können Wertschätzung aber beispielsweise auch ausdrücken, indem Sie die Mitarbeitenden bei schwierigen Fragen miteinbeziehen und Interesse an ihrer Meinung zeigen.

Zuhören

Als weitere Führungskompetenz zur Förderung eines gesunden Betriebsklimas gilt schlicht und einfach das Zuhören. Erkundigen Sie sich nach dem Wohlbefinden bei Ihren Mitarbeitenden. Dies kann über eine Mitarbeiterbefragung geschehen oder über persönliche Gespräche und Beobachtungen. Gehen Sie auf einzelne Mitarbeitende zu, wenn Sie das Gefühl haben, es stimmt etwas nicht. So können Sie bei auftretender Überforderung schnell gegenlenken und ein gesundes Betriebsklima fördern.

Unser Angebot

Fachkräftesicherung fängt von innen an – wir unterstützen Sie gerne dabei, erste Maßnahmen zur Stärkung eines gesunden Betriebsklimas zu identifizieren und umzusetzen.

Quellen:
Fisher, C.D. (2010). Happiness at Work. International Journal of Management Reviews, 12(4), pp.384–412. https://doi.org/10.1111/j.1468-2370.2009.00270.x.

Gallup (2023). Engagement Index 2022 Germany. [online] gallup.com. Washington, D.C.: Gallup Inc. Verfügbar unter: https://www.gallup.com/de/472028/bericht-zum-engagement-index-deutschland.aspx [abgerufen am 05.10.2023].

Gregersen, S. (2013). Führungsverhalten – Auswirkungen auf die Gesundheit. [online] bwg-online.de, Hamburg: BGW, pp.129–134. Verfügbar unter: https://www.bgw-online.de/resource/blob/53296/d3f483896689ae869e54713af0688d9c/fuehrung-gesundheit-gesundheitsreport-neu-data.pdf [abgerufen am 05.10.2023].

Hildebrandt, S., Dehl, T., Zich, K. and Nolting, H.-D. (2023). Gesundheitsreport 2023 – Analyse der Arbeitsunfähigkeiten, Gesundheitsrisiko Personalmangel: Arbeitswelt unter Druck. [online] dak.de. Hamburg: DAK-Gesundheit. Verfügbar unter: https://www.dak.de/dak/download/dak-gesundheitsreport-2023-ebook-pdf-2615822.pdf [abgerufen am 05.10.2023].

INQA (2023). Gesund führen: 10 Tipps für Führungskräfte. [online] inqa.de. Verfügbar unter: https://www.inqa.de/DE/wissen/gesundheit/physische-und-psychische-gesundheit/gesund-fuehren-10-tipps-fuer-fuehrungskraefte.html [abgerufen am 05.10.2023].

International Labour Organization (2009). Workplace well-being. [online] Ilo.org. Verfügbar unter: https://www.ilo.org/safework/areasofwork/workplace-health-promotion-and-well-being/WCMS_118396/lang–en/index.htm [abgerufen am 05.10.2023].

Nielsen, K., Nielsen, M.B., Ogbonnaya, C., Känsälä, M., Saari, E. and Isaksson, K. (2017). Workplace resources to improve both employee well-being and performance: A systematic review and meta-analysis. Work & Stress, 31(2), pp.101–120. https://doi.org/10.1080/02678373.2017.1304463.

Vincent-Höper, S. (2018). Gesund und erfolgreich führen – Informationen für Führungskräfte. [online] vbg.de. Hamburg: VBG. Verfügbar unter: https://www.vbg.de/SharedDocs/Medien-Center/DE/Broschuere/Themen/Gesundheit_im_Betrieb/Gesund_und_erfolgreich_fuehren.pdf?__blob=publicationFile&v=8 [abgerufen am 05.10.2023].

Können digitale Hilfsmittel das Wohnen im Alter sicherer machen? Welche digitalen Möglichkeiten gibt es bereits? Wie wirken sich KI und Digitalisierung auf hilfebedürftige Menschen und deren betreuende Personen aus? Welche Kompetenzen brauchen Seniorinnen und Senioren, aber auch beruflich Pflegende, um für den digitalen Wandel in der Pflege gerüstet zu sein? Diese und viele weitere Fragen führten den Landesseniorenrat Brandenburg zu einer Veranstaltung auf den Bildungs- und Innnovationscampus Handwerk der Handwerkskammer Potsdam in Götz.

Als Projektpartnerin im Zukunftszentrum Brandenburg hat die HWK Potsdam dort einen Showroom eingerichtet. Dieser macht digital unterstützte Pflege der Zukunft greifbar und zeigt neue Möglichkeiten des Handwerks in der Pflege auf.

Perspektiven und Bedarfe Älterer kennenlernen

Das Zukunftszentrum Brandenburg berät und begleitet vornehmlich kleine und mittlere Unternehmen beim digitalen, demografischen und ökologischen Wandel. Dafür ist der Austausch und die Vernetzung mit anderen Akteuren wichtig. Neben der Besichtigung des Showrooms boten die Kolleginnen und Kollegen des Zukunftszentrums den Seniorenvertreterinnen und -vertretern ein vielfältiges Programm. Es gab Vorträge, Diskussionen und kleinen Workshops zum Ausprobieren von digitalen Tools, die im Kontext der Pflege Anwendung finden. Für das Zukunftszentrum ergaben sich dadurch wichtige Einblicke, um auch die Sichtweisen und Bedarfe älterer Menschen näher kennenzulernen und aufzunehmen. Dies ist zum einen wichtig, wenn der Einsatz digitaler Unterstützung in der Pflegearbeit künftig an Bedeutung gewinnt. Zum anderen hat dies auch Auswirkungen auch auf das Handwerk. Beispielsweise berät das Handwerk Menschen zu digitalen Hilfsmitteln in Wohnräume und baut diese ein.

Die einführende Keynote zur Frage „Wie können digitale Hilfsmittel zum selbstbestimmten Wohnen im Alter beitragen?“, führte gleich zu angeregten Diskussionen. Dabei wurden beide Seiten mit neuen Perspektiven rund um Fragen zu Autonomie im Alter oder Ethik bei der Digitalisierung bereichert.

Keynote zum sicheren Wohnen im Alter

Kompetenzentwicklung fördern – Teilhabe erhalten

Das Ausprobieren einer App zur Sturzprophylaxe oder das Einrichten einer altersgerechten Wohnung mittels Virtual Reality zeigte den Seniorinnen und Senioren digitale Möglichkeiten auf. Diese Lösungen ermöglichen Selbstbestimmtheit, Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe auch im Alter.

Es wurde jedoch auch kritisch auf die Pflege der Zukunft geschaut. In einer interessanten Diskussionsrunde tauschten Seniorinnen und Senioren ihre Gedanken zu Möglichkeiten und Herausforderungen aus. Vor allem die Unsicherheiten, die Digitalisierung und fortschreitende Entwicklung künstlicher Intelligenz mit sich bringen, erfordern größere Anstrengungen an die Kompetenzentwicklung Älterer. Der Abbau von Hemmschwellen im Umgang mit digitalen Pflege-Anwendungen durch Kompetenzaufbau trägt dazu bei, dass auch in Zukunft die Partizipation von Älteren und eingeschränkten Menschen an digitalen Entwicklungen sichergestellt werden kann. Zudem schafft dies auch Vertrauen und Akzeptanz für die Nutzung digitaler Tools in der Pflegearbeit.

Diskutiert wurden Ansatzpunkte, wie der Kompetenzaufbau aus Sicht der Vertreter*innen vom Landesseniorenrat gelingen kann:

  • Sensibilisierung der verwendeten Sprache, die oft von ‚digital Natives‘ geprägt wird und an den Erfordernissen Älterer vorbeigeht.
  • individualisierte, bedarfsgerechte Schulungsangebote von ‚Senioren für Senioren‘, die beispielsweise dabei helfen können die Technik besser zu verstehen.

Kommunikation ist wichtig

Die Ausführungen machen die Bedeutung der Kommunikation im Kontext der Digitalisierung der Pflege deutlich. So können Aufklärung, Transparenz und Ausprobieren zu einem sichereren Umgang mit digitalen Angeboten führen. Zudem kann die Entscheidungskompetenz bei der Auswahl von digitalen Angeboten gestärkt werden. Sicher auch eine wichtige Perspektive für zukünftige Anforderungen an Pflegekräfte, die ältere Menschen dabei begleiten können.

Landesseniorenrat - VR Brille ausprobieren

Digitalisierung bringt Chancen, aber auch Herausforderungen mit sich

Die Teilnehmenden aus dem Landesseniorenrat waren sich einig, dass die Digitalisierung in der Pflege viele Chancen bietet. Denn sie kann für mehr Sicherheit sorgen und ein länger selbstbestimmtes Leben unterstützen und dadurch Pflegekräfte entlasten. Sie bringt in diesen Punkten jedoch auch Herausforderungen mit sich. So ist es ein schmaler Grad zwischen Unterstützung und Kontrolle durch digitale Tools. Ein Spagat zwischen Erhalt der Autonomie der Pflegebedürftigen und deren gleichzeitig höhere Sicherheit.  Hier wird deutlich, dass beim Thema Digitalisierung in der Pflege nicht nur die Pflegekräfte im Fokus stehen sollten. Vielmehr geht es im Sinne der zwischenmenschlichen Interaktionsarbeit in der Pflege auch um die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Pflegeempfangenden.

Wird also nicht aus den Augen verloren, dass es neben wichtigen finanziellen und personellen Faktoren in der Pflege ALLE beteiligten Menschen sind, die bei den technischen Entwicklungen mitgenommen werden müssen, dann können digitale Hilfsmittel in Zukunft zu mehr Qualität im Leben Älterer führen und die Pflege in vielen Punkten revolutionieren. Das Zukunftszentrum Brandenburg verfolgt bei der Beratung und Qualifizierung von Mitarbeitenden, egal welchen Alters, diesen Grundsatz.

Wir danken dem Landesseniorenrat für die wertvollen Impulse.

Nach einer Sommerpause findet auch in der zweiten Jahreshälfte 2023 wieder unser regelmäßiges Veranstaltungsformat „Zukunftsdonnerstag“ statt. Der Zukunftsdonnerstag ist ein interaktives Angebot zu spezifischen Themen rund um den digitalen, demografischen und ökologischen Wandel. Alle zwei Wochen informieren wir in einer 1-stündigen Online-Veranstaltung über zukunftsweisende Themen für Ihre Arbeit im Unternehmen.

Hier finden Sie alle Themen und Termine für unsere Zukunftsdonnerstage von August bis Dezember 2023 im Überblick:

31.08. 14:00 – 15:00 Uhr – Das papierarme Büro im Unternehmen
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14.09. 11:00 – 12:00 Uhr – Unternehmensinterne Nachhaltigkeit: Der Anfang der Nachhaltigkeit
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28.09. 13:00 – 14:00 Uhr – Mitbestimmung in der Digitalisierung – quo vadis?
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12.10. 14:00 – 15:00 Uhr – Erfolgreicher Einsatz von ChatGPT & Co. in Ihrem Unternehmen
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26.10. 09:00 – 10:00 Uhr – 5 Tipps für einen erfolgreichen Social-Media Auftritt
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09.11. 11:00 – 12:00 Uhr – Effektive digitale Zusammenarbeit für agile Teams
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23.11. 14:00 – 15:00 Uhr – Künstliche Intelligenz – Chancen und Potenziale im eigenen Unternehmen entdecken und nutzen
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07.12. 15:00 – 16:00 Uhr – Von schwindender Arbeitsmoral bis zur 4-Tage-Woche – Haben wir heute keine Lust mehr zu arbeiten?
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Für Sie, Ihre Kolleg*innen oder unterwegs – Die Programmplanung „Zukunftsdonnerstag August bis Dezember 2023“ als Übersicht und Download!

Das Finden neuer Auszubildenden stellt zunehmend eine große Herausforderung dar. Daher ist es als Ausbildungsbetrieb wichtig, neue Wege der Ansprache von potenziellen Auszubildenden zu gehen. Insbesondere digitale Kanäle wie Social Media und Co. können Ihnen als Betrieb dabei helfen und einen wirklichen Mehrwert leisten.

In unserer Veranstaltungsreihe „Ausbilderfrühling“ geben wir Ihnen als Ausbildungsbetrieb Tipps an die Hand, wie Sie potenziell Interessierte auf Ihren Ausbildungsbetrieb aufmerksam machen können. Welche Social Media-Kanäle eignen sich zur Ansprache von potenziellen Auszubildenden? Welche Möglichkeiten bieten Ihnen Plattformen wie Instagram? Wie können Sie schnell und einfach ansprechende Werbematerialien zur Ansprache von potenziellen Auszubildenden erstellen? Diesen und weiteren Fragen widmen wir uns gemeinsam mit Ihnen in unseren Veranstaltungen des „Ausbilderfrühlings“. 


Hier finden Sie alle Themen und Termine im Rahmen des „Ausbildungsfrühling“.


12.04.2023, 13:00 – 14:00 Uhr: Ausbilderfrühling – Ein Überblick – Welcher Social Media Kanal eignet sich zur Ansprache von potenziellen Auszubildenden?

Wissen Sie auf welchen Social Media Kanälen Ihre potenziellen Auszubildenden sich befinden? Auch klären wir die Frage, welche Inhalte sie am liebsten konsumieren.

25.04.2023, 10:00 – 11:00 Uhr: Ausbilderfrühling –  Instagram – Der richtige Kanal zur Ansprache von potenziellen Auszubildenden?

Wie sprechen Sie Ihre potenziellen Auszubildenden an? Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten Instagram als Kanal zur Ansprache bietet.

11.05.2023, 14:00 – 15:00 Uhr: Ausbilderfrühling – Schnelle und effiziente Aufbereitung von Werbematerialien zur Ansprache von Auszubildenden.

Lassen Sie Ihre Werbematerialien von Agenturen erstellen? Wir zeigen Ihnen Möglichkeiten, wie Sie ansprechende Werbematerialien erstellen können ohne teure Designprogramme.

22.05.2023, 11:00 – 12:00 Uhr: Ausbilderfrühling – Ein Überblick – Digitale Lerntools in der Ausbildung.

Wie Unterstützen Sie Ihre Auszubildenden in der Ausbildung beim Lernen? Wir stellen Ihnen verschiedene digitale Möglichkeiten vor, um den Lernprozess zu fördern, digital kommunizieren und Feedback zu geben.

Melden Sie sich hier für die Veranstaltungen an: Link zur Anmeldung

Jung trifft alt auf dem Arbeitsmarkt – wie gestalten wir das Miteinander? Oder wie man es auch bezeichnet: Generationenmanagement. Doch was bedeutet es eigentlich? Und warum ist das Thema relevant?

Die jetzige Situation auf dem Arbeitsmarkt ist eine besondere: Vier Generationen treffen aufeinander. In der Wissenschaft werden diese als Babyboomer (ca. 1956 – 1964), Generation X (ca. 1965 – 1979), Generation Y (ca. 1980 – 2000) und Generation Z (ca. 2001 – 2019) bezeichnet. Und warum? Wir ordnen Menschen aus unterschiedlichen Jahrgängen bestimmten Generationen zu, da sie ähnliche Erfahrungen und prägende Ereignisse teilten. Diese beeinflussen dann das eigene Handeln und die Wertvorstellungen, welches gleichermaßen Auswirkungen auf unsere Arbeitseinstellung oder Führungsverständnis hat.

Hier liegt auch einiges an Konfliktpotenzial in der Arbeitswelt. Jüngere Menschen wünschen sich beispielsweise eine klare Trennung der beruflichen und privaten Zeit (Work-Life-Balance). Persönliche Verwirklichung ist ihnen sehr wichtig, die Arbeit ist zweitrangig. Bei den Generationen, die schon länger im Berufsleben stehen, dürfen die Grenzen gerne mal verschwimmen. Sie sind eher bereit, zusätzliche Arbeit zu übernehmen und haben gelernt, sich bestehenden Ordnungen anzupassen.

Doch wie bringen Arbeitgeber diese weit auseinander liegenden Vorstellungen jetzt zusammen?

©Andrea Piacquadio

Verständnis, Wertschätzung und Vertrauen schaffen

Die Zusammenarbeit verschiedener Altersgruppen bringt viele Chancen und Potenziale mit sich. Um dies zu erkennen, müssen die Menschen aufeinander zugehen und offen für einen Austausch sein. Dies gelingt, wenn wir das Verständnis untereinander fördern. Es ist wichtig, dass die verschiedenen Generationen mehr voneinander erfahren und die Werte der anderen sowie dessen Entstehungen verstehen. Hier können Workshops und Schulungen hilfreich sein, wie zum Beispiel Seminare für Ausbildungsleiter*innen, um die jüngeren Generationen besser zu verstehen und Stereotype abzubauen.

Um ein wertschätzendes und vertrauensvolles Arbeitsumfeld für alle Altersgruppen zu schaffen, können ebenfalls Maßnahmen zur Teamentwicklung beitragen. Spielerischen Übungen (Gemeinsamkeiten durch Aufstellungen finden: Einer trifft eine Aussage und die Mitarbeitenden ordnen sich im Raum entsprechend zu, z.B. Kaffee vs. Tee), welche als „Eisbrecher“ dienen, um Kolleg*innen besser kennenzulernen, bis hin zum Escape Room, bei dem Teams gemeinsam Aufgaben lösen, fördern das WIR-Gefühl. Ziel sollte immer sein, den Austausch anzuregen, die Zusammenarbeit zu reflektieren und Empathie füreinander zu schaffen.

Miteinander anstatt übereinander reden

Vielfältige Teams fordern eine aktive Gestaltung der Kommunikation. Wenn dies nicht geschieht, droht die Gefahr, dass bestimmte Handlungen nicht eingeordnet und eventuell missverstanden werden. In einer gelebten Fehlerkultur werden Fehler als Wachstumschance erkannt und Menschen eines Unternehmens ermutigt, diese offen mitzuteilen. Hier liegt großes Potenzial, um voneinander zu lernen und die Expertise sowie unterschiedliche Kompetenzen – aufgrund von Betriebszugehörigkeit, langjähriger Berufserfahrung oder digitalem Zeitalter, in welchem man geboren wurde – einzubringen. Ergänzt durch eine gelebte Feedbackkultur, ist die Weiterentwicklung und das Verstehen der anderen möglich.

Darüber hinaus ist es für altersübergreifende Teams ebenso wichtig, gemeinsame Werte für die Zusammenarbeit zu finden. Was ist jedem einzelnen Mitarbeitenden wichtig? Was brauchen meine Kolleg*innen, damit sie einen guten Arbeitstag haben? Insbesondere Führungskräfte müssen dazu befähigt werden, Bedürfnisse wahrzunehmen und Erwartungen einzuholen. Regelmäßige Gespräche mit Mitarbeitenden stellen ein geeignetes Instrument dar. Aber auch der Telefonhörer darf immer noch zur Hand genommen werden. Einfach anrufen und nachfragen, wie es anderen Menschen ergeht, hat nicht an Wert verloren und ist unser absoluter Geheimtipp 😉 – Das gilt auch für Kolleg*innen untereinander.

Lernen voneinander und miteinander

Lernen ist die Grundlage für persönliche Entwicklungen und der Treiber jeglicher Veränderung. Lebenslanges Lernen gibt Vertrauen und unterstützt uns, mit sozialen Dynamiken umzugehen. Dies funktioniert sogar schon in einer gemeinsamen Mittagspause mit inhaltlichem Mehrwert: „Lunch & Learn“. Eine Person aus dem Team (im Idealfall divers zusammengestellt) bringt einen kurzen Impuls zu einem ausgewählten Thema mit oder erzählt von der eigenen Arbeit. Kolleg*innen dürfen Fragen stellen und idealerweise entsteht ein lebendiger Austausch.

Mentoring und Tandems sind besonders beliebte Formate, um ältere und jüngere Mitarbeitende zusammenzubringen. Im Fokus steht immer, von den Kompetenzen der anderen lernen durch gezielten Wissenstransfer sowie bei Fragen, Herausforderungen und Entscheidungen zu unterstützen. Idealerweise entsteht eine vertrauensvolle, partnerschaftliche Zusammenarbeit, bei der sich beide Parteien gegenseitig beraten und voneinander lernen. Dies lockert ebenfalls den möglichen Konkurrenzdruck unter den Generationen auf und trägt zu einer Verbesserung der Unternehmenskultur bei.

Und zu guter Letzt: Auch wenn es manchmal schwierig ist und eine generationenübergreifende Zusammenarbeit viele Herausforderungen mit sich bringt, eine Investition in die genannten Maßnahmen lohnt sich. Es warten viele Erkenntnisse und das Kennenlernen neuer Welten auf Sie!

Aufgrund der aktuellen Situation arbeiten wieder mehr Beschäftigte im Homeoffice. Das stellt für viele eine Herausforderung dar und führt oft zu mehr Stress im Arbeitsalltag. Zudem kommt dann auch noch häufig die Kinderbetreuung dazu. 

Deshalb haben wir in unserem heutigen Türchen ein paar Ausmalvorlagen für Sie zum Download.

Machen Sie eine kleine Pause vom stressreichen Arbeitsalltag und entspannen Sie sich bei Ihrer kreativen Auszeit mit unseren weihnachtlichen Ausmalbilder oder machen Sie einfach Ihren Kindern eine kleine Freude.

In der vorweihnachtlichen Zeit gerät man schnell in Stress. Man hat noch nicht alle Weihnachtsgeschenke, das Menü für das Weihnachtsessen steht noch nicht oder die Wohnung bzw. das Haus wurde noch nicht dekoriert. Gönnen Sie sich eine kurze Pause vom vorweihnachtlichen Stress, gießen Sie sich eine Tasse Tee ein, machen Sie es sich gemütlich und entspannen Sie kurz bei unserem kleinen Rätselspaß: Kreuzworträtsel – Wandel der Arbeit.

Hier geht´s zum Kreuzworträtsel – Wandel der Arbeit

Das Tool: LearningApps

Dieses Kreuzworträtsel wurde mit dem digitalen Tool LearningApps.org erstellt. Das Tool ermöglicht es durch eine intuitive Bedienung und zahlreiche Vorlagen, schnell und einfach kleine digitale Lern-Bausteine (sogenannte Apps) zu erstellen. Fertige Anwendungen können anschließend ganz einfach über einen Link oder durch das Einbetten in die eigene Website mit den Lernenden geteilt werden. Damit können sie schnell und einfach erste digitale Lerninhalte gestalten.

Die Verschiebung vieler Veranstaltungsformate in den digitalen Raum und der damit verbundene Verlust wichtiger Kommunikationskanäle macht die Bedeutung einer professionellen Moderation, dem gelungenen Einstieg in eine Online-Veranstaltung und dem gezielten Einsatz von auflockernden Elementen immer wichtiger.

Vieles, was in Präsenzveranstaltungen nebenher kommuniziert wird, muss explizit gemacht werden. Hilfreich sind hierbei Check-In sowie Check-Out-Übungen. Sie helfen dabei, die anderen Teilnehmenden besser kennenzulernen, einen Austausch unter den Teilnehmenden auch im Online-Format zu ermöglichen und die Atmosphäre aufzulockern. Insbesondere gruppendynamische Prozesse, die in Präsenzformaten viel in informellen Kontexten wie der Kaffeeküche ablaufen, können so online in Übungen aufgefangen werden. Dadurch schafft man Nähe und Anknüpfungspunkte zwischen den Teilnehmenden, die so schnell in einen arbeitsfähigen Modus kommen.

Mittlerweile gibt es zahlreiche kleine digitale Tools, die sich sehr gut für den Check-In bzw. Check-Out in digitalen Formaten einsetzen lassen. Einige Beispiele haben wir für Sie gesammelt und stellen Sie kurz vor:

Der CheckIn-Generator

Auf der Website des Checkin-Generators werden einem per Zufall Einstiegsfragen und Ausstiegsfragen für Meetings, Sitzungen, Workshops & Co. angezeigt, die die Teilnehmenden der Reihe um beantworten können. So können sich alle Teilnehmenden besser kennenlernen und erfahren auch außerhalb des Arbeitskontextes spannende Dinge über die anderen Personen.

Das Glücksrad

Beim Glücksrad kann man zwischen fünf verschiedenen Glücksradvarianten wählen, die sich für unterschiedliche Anlässe einsetzen lassen. Die fünf Glücksräder mit den Oberthemen Honigdusche, Retrospektive, Meckerrunde, Bewegung und Blanko haben jeweils acht Felder. Per Klick dreht sich das jeweilige Rad und bleibt zufällig auf einem der acht Felder stehen. Das Glücksrad eignet sich insbesondere als Check-Out-Übung, um von allen Teilnehmenden z.B. ein Feedback zur Veranstaltung einzuholen.

Icebreaker

In der Icebreaker-Cloud stehen einem kostenlos zahlreiche Bilder zur Verfügung, die nach dem folgenden Muster zu Beginn oder zum Abschluss einer Veranstaltung eingesetzt werden können: „Auf eine Skala von … bis … Wie hat dir der heutige Workshop gefallen?“. Auf den Bildern sind Gegenstände, Personen oder Tiere zu sehen, die in unterschiedlichen Positionen oder mit verschiedenen Gefühlszuständen abgebildet und mit Ziffern versehen sind. Die Teilnehmenden sehen z.B. ein Bild mit verschiedenen Katzen, die jeweils eine andere Emotion vermitteln und wählen dann die Katze aus, die ihrer Stimmung am ehesten entspricht.

Fragenroulette

Mit dem Fragenroulette kann man alle Teilnehmenden nochmal auf eine besondere Art und Weise kennenlernen. Das Rouletten enthält elf Felder. Beim Klicken auf das Roulette, fängt es an sich zu drehen und bleibt per Zufallsprinzip auf einem der Felder stehen. Je nachdem, wo das Roulette stehen bleibt, müssen die Teilnehmenden zum Beispiel angeben, welches Fahrzeug oder welche Stadt sie wären und warum. Ein lustiger und kreativer Einstieg in ein Workshop oder Teammeeting ist damit definitiv garantiert.