Das Bauunternehmen Jürgen Seyfarth testete über einen längeren Zeitraum hinweg verschiedene Möglichkeiten, um die digitale Zusammenarbeit zwischen Büro und Baustelle zu verbessern – besonders im Hinblick auf die Arbeitszeiterfassung.

Es stand bereits eine theoretische Lösung zur Verfügung, die mit einfachen Mitteln individuell angepasst und in Betrieb genommen wurde.

Mit der Übernahme des Betriebs durch den Sohn entstand der Wunsch, die Arbeitsabläufe digitaler und effizienter zu gestalten und die vorhandenen Zeitressourcen besser zu nutzen. Besonders im Bereich der elektronischen Arbeitszeiterfassung zeigte sich ein klarer Bedarf nach geeigneten Lösungen.

Vor diesem Hintergrund setzten wir mit unseren Beratungsleistungen an: Gemeinsam mit dem Betrieb prüften wir verschiedene Ansätze, die unter den spezifischen Rahmenbedingungen der Firma praktikabel und hilfreich sein könnten. Auf die Analyse folgte eine pragmatische, zielorientierte Umsetzungs- und Testphase. Kurze, kompakte Beratungseinheiten in Kombination mit mehreren Onlinesitzungen führten schließlich Schritt für Schritt zum gewünschten Ergebnis.

Heute ist diese Lösung fester Bestandteil des Arbeitsalltags: Die Mitarbeitenden erfassen ihre Zeiten direkt digital, die Kollegin im Büro muss deutlich weniger dokumentieren und nacharbeiten. Stattdessen kann sie die Daten unkompliziert an das Steuerbüro weiterleiten, das daraus die Lohnabrechnung erstellt. So ist ein effizienter Workflow entstanden, der alle Beteiligten entlastet und Freiräume für das Wesentliche schafft – die handwerkliche Arbeit. Digitale Kompetenzen mit Blick auf Kollaboration zwischen verschiedenen Akteuren an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten wurden geschult. Neben einem QR-Code und ein Smartphone müssen die Mitarbeitenden keine weiteren Tools nutzen. Die Erfassung dauert im Schnitt zwischen 1–2 Minuten.

Arbeiten im digitalen Wandel

Kompetenzen im digitalen Wandel

Beteiligte Berater*innen an diesem Praxisbeispiel:

Marvin Hänsel

Beratung

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